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Eines meiner Lieblingsgerichte aus Kindertagen. Panierter Blumenkohl mit Käsesauce und Kartoffeln (ich denke mal es war doch Käsesauce). Nicht ganz unaufwendig, vermutlich der Grund warum es bei Mama das ganze nur recht selten gab. Und auch bei mir.

Panko Blumenkohl

Den die letzten Jahre habe ich es doch glatt kein einziges Mal geschafft, das ganze nachzukoche. Bis nun dann Uwe auf die Idee kam, ein Dauer-Jahres-Farb-Event 2012 auszurufen.

Und da würde das doch irgendwie gut passen – es kommt doch auf die inneren Werte an ;)

Panko Blumenkohl

Panierter Blumenkohl mit Seasamdip

1 kleiner Blumenkohl
Salz
1 Ei
Schuss Milch
Garam Masala
Panko (asiatisches Paniermehl)
Ghee (oder Butterschmalz)

1. Blumenkohl putzen, in Röschen teilen (dabei nur einen kurzen Strunk stehen lassen) und im Salzwasser bissfest garen.

2. In einer Pfanne Garam Masala unter rühren erwärmen, bis das Gewürz duftet. Auskühlen lassen. Ei mit Milch aufschlagen, Garam Masala hinzugeben. In einen tiefen Teller geben. In einen weiteren das Paniermehl (Panko).

3. Die einzelnen Röschen zuerst rundrumin Ei wenden, dann in dem Panko wälzen.

4. Ghee erhitzen, die Röschen rundherum anbraten.

Sesam-Dip
5 EL Tahin (mit Salz)
2 EL heißes Wasser
200g Joghurt (stichfest)
1 EL Zitronensaft

1. Tahin mit Wasser zu einer dicken Paste verrühren. Joghurt und Zitronensaft dazugeben, gut verrühren.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Tibet Kulinarisch

Nach bislang wunderbaren Geschmackserlebnissen in China und verwöhnt von Japan 2011 freute ich mich auf Tibet’s kulinarische Seite. Auch in Reiseführern wurde einem quasi der Mund wässrig geschrieben, was so alles auf der Speisekarte stünde. Und als ich in Kathmandu tibetische Momo’s probierte- war es um mich geschehen.

Tja, wie ist es nur immer? Es kommt anders als man denkt. Froh waren wir alle in der Gruppe über den eingeschmuggelten Lonely Planet, mit seinen Restauranttipps. Den die meisten „Städte“ wo außerhalb von Lhasa übernachtet wurde, hatten nicht besonders viel zu bieten- besonders Restaurants wurden gerne übersehen. Garküchen und co. fand man nur in Lhasa, selbst die kleinen Restaurants waren so gut wie nicht auffindbar.

 

Tibet

Meine Top 20 der kulinarischen Erlebnisse in Tibet
1. Nicht wundern wenn die Kellnerinnen in dicken Dauenjacken herumlaufen – es ist Innen kälter als draussen
2. Handschuhe nie vergessen, noch besser Halb-Fingerhandschuhe
3. Immer Tee bestellen, der wärmt und stillt den Hunger während der Wartezeit.
4. Tibetischer Cappucchino = Dünner Nesprosso mit Yak Milch
5. Von warmen (von heiss sprechen wir mal gar nicht) Essen kann Frau nur träumen ~ von der Küche bis zum Sitzplatz ist es komplett kalt
6. Salz oder Pfeffer scheint in Tibet nicht zu finden zu sein, auch Soyasauce ist unauffindbar….die Geschmacknerven sind not amused
7. Nie nur ein Gericht bestellen – immer was „zur Auswahl“
8. Pfannkuchen schmecken immer
9. Kommen aber immer ohne Zucker oder Marmelade, auch wenn man danach fragt
10. Und wenn morgens der gleiche Pfannkuchen wie abends bestellt wird, sieht er trotzdem anders aus (gefüllter Pfannkuchen- dann mit Obst
gebacken).
11. Brot auf Tibetisch = Toast, Weissbrot, Pita oder auch Tortilla
11. Bestellen 5 Personen 5 verschiedene Indische Gerichte, die alle unterschiedlich schmecken sollten…und dann aus nur einer „Grundbasis“ bestehen.
12. Vegetarische Tibetische Suppe = Fleischsuppe mit Tomatenbase und 4 Nudeln
13. Chow Mein (gebratene Nudeln) immer mit Ei bestellen
14. Momo’s findet man nur in Lhasa
15. Yak Fleisch schmeckt wie Rind, stellt sich die Frage war es vielleicht Rind?
16. Tomatensuppe = Ketschup mit Wasser (gut hätte ich auch nie bestellt)
17. Reisporridge = hartgekochter Reis in der Schale mit etwas Kochwasser
18. Immer Nudelgerichte bestellen, Kohlenhydrate sind gut gegen die Kälte
19. Nach 5 Tagen ohne zögern 42 Yuan für eine Tasse Cappuccino in dem klassischen Wiener Kaffehaus hinlegen und von 7 Kellnern bedient werden (und am Nachbartisch der örtlichen „mafia“ beim Pokern zuschauen).
20. Nicht zu viel erwarten, nicht wählerisch sein, bei Hunger schmeckt alles….und nicht vergessen beim nächsten Mal Kekse, Soyasauce, Kaffeepulver und Marmelade mitbringen ;)

 

Tibet

Manchmal traue ich mich ja es gar nicht zuzugeben. Also das es das erste Mal war, so als Foodblooger erwartet man doch von einem das man dies und das (praktisch) alles schon mal ausprobiert hat. Und nicht nur von der Zubereitungsart, sondern auch so an Zutaten. Und ich schreibe hier nicht von excotischen, hier sowieso nicht erhältichen Zutaten, sondern von ganz einfachen klassischen Geschichten. Grünkohl zum Beispiel (wobei das eher an der Region liegt- der Schwabe hat es nicht so damit) oder eben Marronen (Kastanien).

An den heissen Marronenständen, an denen man auf Weihnachtsmärkten oder im Wintern beim Spaziergang an der Themse stösst, konnte ich mich immer vorbei mogeln. Das Sortiment der vorgekochten Marronen ist nun sogar schon in den Discounter vorgedrungen. Und plötzlich landete so eine Packung bei mir im Einkaufskorb.

Also so als Brotaufstrich herrlich, oder zu Pancakes, Waffeln…warum nur habe ich es früher nicht ausprobiert?

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(und wie man hier sieht – war ich schon ein Jahr voraus)

Creme de Marrons
nach Aurélie

400gr gekochte Kastanien
300gr Zucker
200 ml Wasser
1 Vanilleschote

1. Die Kastanien fein mahlen. Vanilleschote halbieren und auskratzen. Das Vanillemark mit den gemahlenen Kastanien und dem Zucker vermischen.

2. In einen Topf geben, das Wasser hinzugeben und 15min unter gelegentlichem umrühren kochen lassen.

3. Die fertige Masse heiss in sterilisierte Gläser füllen.

Cocktails: Châtelaine

Gestehe! Alles! Weder bin ich ein grosser Weintrinker oder Kenner, noch gibt es hier viel alkoholisches (erleichtert die Neujahresvorsätze bzw. die Fastenzeit). Für das Weihnachtsmenü sollte es dann aber doch einen Aperitif geben. Ohne viel Aufwand. Schlicht, passend zur Jahreszeit.

Bei Highfoodality bin ich zum Glück fündig geworden, Châtelaine gab es bestimmt nicht das letzte Mal.

Châtelaine


Châtelaine
für 1 Glas nach HighFoodality bzw. Jamie Boudreau

40ml trockener Weißwein
20ml Dry Gin
10 ml Holunderblüten-Likör
20 ml Granatapfelsaft
Eiswürfel

1. Cocktailglas kaltstellen. Alle Zutaten zusammen auf Eis im Rührglas kalt rühren.

2. In das vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

Man sitzt schon staunend im Flugzeug, wenn plötzlich auf der linken Seite die Berge immer näher den Flügeln kommen, sich die Menschenmasse von rechts nach links beugt – alle hoffen einen Blick auf einen zu erhaschen. Dem höchsten Berg der Welt.

Touristen nehmen den erschwerlichen 14 Tage Trek auf sich, um bis ins Base Camp vorzudringen, kämpfen mit der Höhe oder dem unberechenbaren Wetter, der sie nach erfolgreicher Rückkehr noch ein paar Tage länger am „gefährlichsten Airport der Welt“ ausharren lässt.

Oder man nimmt den bequemen Weg. Das Flugzeug. Dann den Jeep. 3 Tage auf gut ausgebauten Strassen, von denen so mancher in den Alpen träumen würde. Dann 8 Stunden Schotter – Pass rauf und runter. Serpentinen über Serpentinen. Inkl. Überholung…links..in der Kurve..und immer Hupen. Und die ersten Stunden das Manta aufsagen(also der Fahrer)….om mani padme hum…immer wieder.

Nur um sich hier ein auf einem Felsen, für ein paar Stunden in der Sonne aufzuwärmen, und sich zu wundern. So klein? So unscheinbar? So faszinierend?

Mt. Evererst

Und dann vergisst man, wie weit man gelaufen ist. Ein kleiner Minihügel lässt die Lungen zur Höchstleistung auflaufen. So mancher greift schon nach der Flasche….der Sauerstoffflasche.

Mt. Evererst

Sonnenuntergang – der hier stundenlang dauert. Praktisch wenn die Unterkunft (das beste Haus am Platz) grosse Fenster + Dachterasse bietet. So kann Frau gemütlich dem stundenlangen Schauspiel zuschauen, nebenher gemütlich sich am Gaspilz aufwärmen und das Dessert vor dem Hauptgang geniessen. Und sich fragen, wie man die Nacht bei 0°C im Zimmer wohl am besten überlebt?

Mt. Everest

Und wenn ihr euch nun fragt – wie nah man den nun am Mt. Everest war?

Mt. Evererst
Doch noch ein ganz schönes Stück und „nur“ auf 5.450m

Und hätten wir erst gewusst was uns auf dem Rückweg erwartet. Tibetische Abkürzung. Mit Land-Cruisern..na könnt ihr es euch denken? Doch noch eine Runde beten?

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