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Archive for the ‘Backen salzig’ Category

Seit Valentina bei Twitter davon schwärmte, und auch Ulrike mehrmals bereits aus Catherine Kluger’s Tarte Buch nachgekocht hat – ist es auch um mich geschehen.

Ich liebe mittlerweile Tartes, oder besser Tartlettes. Sie sind praktisch, lassen sich perfekt vorbereiten und in den Kälteschlaf versetzten, dann im Büro für den Lunchsnack kurz in der Mikro erwärmen, mit Salat aus der Tupperdose – perfekte Kombination für mich.

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Der Buchkauf scheiterte im Dezember leider daran, dass ich das falsche bei Amazon erwischt hatte, also ich war schuld und natürlich nicht amazon. Nun gut, die Kombi aus Teig + Belag + Creme dachte ich mir, die schaffe ich doch auch ohne Buchanleitung.

Mit einem Rest Lauch, Ziegenfrischkäse sowie die im Sommer aus London mitgebrachten getrockneten Granatapfelkernen wurde auch mein Vorhaben „Abbau der Vorräte“ fortgesetzt.

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Die Granatapfelkerne gaben dem ganzen den gewissen extra pfiff. Ohne wäre es mir zu langweilig gewesen.

Lauch + Ziege + Granatapfelkerne Tarte
für 8 Tartelette Formen

Für den Teig
200g Dinkelmehl, Typ 405
1g Salz
90g Butter, gewürfelt + kalt
1 Ei, Klasse M

Für den Belag
1 Eigelb

Füllung
3 Eier, Klasse M
100ml Sahne
300ml Milch
Salz, Pfeffer

2 Stangen Lauch
Ghee (oder Butterschmalz)
Salz, Pfeffer
125g Ziegenfrischkäse
3 El. getrocknete Granatapfelkerne

1. Mehl mit Salz vermischen, aufhäufen und in der Mitte eine Mulde formen, die gewürfelte Butter auf die Aussenseite legen. Ei und Wasser in die Mulde geben, und mit einer Gabel in kreisförmigen Bewegungen mit dem Mehl vermischen. Mit schnellen Zügen zu einem festen Teig verkneten, zu einer flachen Teigkugel formen, in Frischhaltefolie verpacken und für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Lauch gründlich unter fliessendem Wasser waschen, in 5 cm dicke Ringe schneiden. In einer Pfanne 1 El. Ghee erhitzen, den Lauch für 5-10 min. dünsten lassen, bis er leicht zerfällt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Den Teig durch die Anzahl der Tarte/Tartletteformen teilen, jeweils zwischen Frischhaltefolie ausrollen. Die Formen mit Butter einfetten, und mit dem Teig auskleiden. Gut andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Für 30 min. kalt stellen.

4. Backofen auf 160°C vorheizen. Aus Backpapier Kreise etwas größere als die Formen ausschneiden, den Boden damit abdecken, mit getrockneten Erbsen beschweren und für 30 min. blindbacken.

5. Hülsenfrüchte sowie Papier entfernen, das Ei verquirlen und damit den Boden bestreichen. Für weitere 3 Minuten backen.

6. Eier mit der Sahne, Milch, Salz und Pfeffer verrühren.

7. Den Lauch auf den Böden verteilen, den Ziegenkäse grob von Hand zerteilen und darüber geben. Mit Granatapfelkernen bestreuuen. Die Eier-Milch-Sahne darüber giessen. Für weitere 30-40 min. backen.

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Eine Tarte geht um die Welt, na ja fast. Mir ging es aber wie Ulrike und ich konnte den begeisterten Tweets nicht wiederstehen. Die Tarte musste sofort nachgebacken werden, obwohl ich der Kombi Paprikacreme und Ziegenfrischkäse etwas skeptisch gegenüber stand.

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Was wohl auch dazu führte, das ich anstelle einer Tarte mit 5 cm höhe zwei mit den üblichen 2,5 cm gegenüberstand. War aber auch gut so, den für mich passt somit das Verhältniss Paprikacreme und Ziegenfrischkäse (ohne würde ich die Tarte nicht zubereiten, genau das richtige). Bei Verwendung der gesamten Masse wäre es mir wohl zu intensiv nach Paprika gewesen.

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Paprikatarte mit Ziegenkäse
nach „Tartes & Tartlettes“ von Claudia Kluger

für 2 Tarte a 22cm

400g Mehl, Typ 405
2 Prise Salz
180g sehr kalte Butter, gewürfelt
2 Ei
40 ml eiskaltes Wasser

1 Ei

3 Eier
100 ml Sahne
300 ml Milch
Salz, Pfeffer

400 g rote Paprikaschoten
50 g Mandeln
abgeriebene Schalen von 1 unbehandelten Zitrone
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
2 TL Balsamicoessig
Salz, Pfeffer
100 g Ziegenfrischkäse
½ Bund Basilikum

1. Das Mehl mit dem Salz mischen. Die Butter hinzufügen und alles mit den Fingerspitzen zu einem feinkrümeligen Teig verarbeiten. Darauf achten, dass die Butter nicht zu warm wird.

2. Das Ei mit dem Wasser verquirlen, zur Mehlmischung geben und das Ganze am besten mit den Handballen rasch zu einem homogenen Teig verarbeiten. Den fertigen Teig zu zwei Kugeln formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Die Teigkugel mit dem Nudelholz flach drücken und auf Frischhaltefolie ausrollen. In die gefettete Form geben und mit dem Teig auskleiden. Den Teig am Rand gut andrücken. Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen und erneut 30 Minuten kalt stellen. (für die 2. Tarte gleich vorgehen)

4. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Paprikaschoten auf ein Backblech legen und unter regelmäßigem Wenden 25 Minuten im Backofen rösten, bis sich die Haut schwarz färbt und Blasen wirft. Aus dem Ofen nehmen, in einem Gefrierbeutel abkühlen lassen. die Haut abziehen und die Samen entfernen. Den Backofen auf 175 °C herunterschalten.

5. Die Tartebödenn blind 30 Minuten blindbacken, dann die Hülsenfrüchte (oder was zum blind backen verwendet wurde) entfernen und den Boden mit dem verquirlten Ei bepinseln. Für weitere 3 Minuten im Ofen backen, damit das Ei trocknet.

6. 2 Paprikaschoten in Streifen schneiden, den Rest mit den grob gehackten Mandeln, Zitronenschale,der geschälten Knoblauchzehe, Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer in der Küchenmaschine zu einer sehr feinen Paste pürieren. Eier, Milch, Sahne hinzugeben und kurz aufmixen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7. Die Paprikasteifen und den zerkrümelten Ziegenkäse auf dem Tarteboden verteilen, die Paprikacreme darüber verteilen. Mit Basilikumblättern bestreuen und 25 Minuten backen.

Achtung: Sollte mit der Masse nur eine Tarte gebacken werden, erhöht sich die Backzeit auf 45-55 Minuten

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Vor gut zwei Jahren hatte ich weder eine Tarte oder Quiche probiert, davon das diese zum Dauerbrenner in meiner Küche werden könnte, war gar nicht erst zu denken. Erst fing es (wie könnte es anders sein) mit der süssen Seite an, aber mittlerweile haben es mir die vegetarischen Gemüsetartes es angetan.

Warum? Das schnellste Büroessen, da leicht vorzubereiten, lassen sich gut einfrieren, schnell in die Mikrowelle und mit Salat gut, gesund, und tausendundeinmal besser als der LKW von neben an.

Gemüsertarte II

Vor einer Zeit viel mir dabei Simone’s Mediterrane Gemüsetarte auf, Ricotta-Eier Mischung hatte ich bislang noch nie ausprobiert. Zeit dafür. Und Ziegenkäse ist auch noch mit dabei. Schon wieder (und da kommt noch mehr).

Gemüsertarte I

Gemüsetarte mit Ziegenfrischkäse die erste
nach Pi mal Butter

200g Mehl, Typ 405
1 P. Salz
90g, kalte gewürfelte Butter
1 Ei (Klasse M)
20ml Wasser (kalt)

1 Zucchinis
1 rote Paprikaschote
1 rote Zwiebeln
1 El. gewürfelte Selleriestange
handvoll Spinat
Olivenöl
frische Kräuter wie Oregano, Thymian, Rosmarin und Petersilie
Salz, Pfeffer
150 g Ricotta
2 Eier
100 ml Sahne
100 ml Milch
100 g Ziegenfrischkäse

1. Mehl mit vermischen, aufhäufen und in der Mitte eine Mulde formen, die gewürfelte Butter auf die Aussenseite legen. Ei und Wasser in die Mulde geben, und mit einer Gabel in kreisförmigen Bewegungen mit dem Mehl vermischen. Mit schnellen Zügen zu einem festen Teig verkneten, zu einer flachen Teigkugel formen, in Frischhaltefolie verpacken und für 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Zucchini und Paprika in grobe Würfel schneiden, Zwiebel in schmale Streifen. In einer Auflaufform mit Olivenöl und Salz mischen Selleriwürfel hinzugeben, und bei 180 Grad für 10 min. im Ofen backen, dann die gehackten Kräuter hinzugeben, und für weitere 15 min. backen bis das Gemüse weich ist. In der Zwischenzeit Wasser mit dem Wasserkocher zum kochen bringen, den Spinat in eine feuerfeste Form geben und mit dem kochenden Wasser übergiessen, kurz blanchieren und dann in Eiswasser auskühlen lassen. Den Spinat mit dem ofengemüse mischen.

3. Tarteform (28cm) ausbuttern, den Teig ausrollen und in die Tarte form legen, für weitere 30 min. kalt stellen. Anschliessend blind für 15 min. backen.

4. Aus Sahne, Milch, Ricotta, Eiern, Salz und Pfeffer einen Guß anrühren, das Gemüse in die Tarteform geben und den Guß und auf das Gemüse gießen. Den Ziegenkäse in Würfel schneiden und auf der Tarte verteilen. Bei 180 Grad im Ofen ca. 35 bis 40 min goldbraun backen.

Tipp: Ich backe persönlich gerne kleine Tartlettes, da die einfach praktischer fürs Büro sind

Fremdkochen Tartes

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Eines der Rezepte die ich seit Jahren unbedingt nachkochen wollte, aber irgendwie nie dazu gekommen bin. Eigentlich sollte die Liste von unten nach oben abgearbeitet werden, aber bei saisonaler Küche passt das ganz schlecht, oder wer will jetzt schon verbloggte Rezepte für Rotkraut (selbst wenn das Wetter der Ansicht im Juli war)?

In den genuss der richtigen und einzig wahren Pīrāgi bin ich 2005 während einer drei Länder Tour durch die baltischen Staaten gekommen. Besonders Riga hat es mir angetan, die damalige Mischung aus frisch gestrichenen Jugendstilfassaden, der klapprigen Strassenbahn wo cash „die Oma“ kassierte, halb verfallene Strassenzüge sobald man aus dem schönen, für Touristen aufgehübschten Zentrum verschwand. Übernachtet hatte ich in einem dieser, ein altes, deutschsprachiges Ehepaar betrieb damals am Rande der Stadt eine Pension, leckeres Frühstück und Geschichten aus Lettland im Preis mit dabei.

Oder eben zum Mittsommerfest eine abenteuerliche Fahrt übers Land, um mit einem Lagerfeuer eben dieses zu begehen. Dazu gab es Piroggen – klassisch mit Speck gefüllt, wie man sie in Lettland so findet. Nun gibt es diese in fast allen osteuropäischen Ländern, die Lettischen waren mir bislang die liebsten.

Was lag also näher als endlich dem Rezept dem passenden Rahmen zu gönnen, beim Blog Event „Ran an den Speck“ vom Chef Hansen.

Piroggen

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Die Herstellung erscheint aufwendig, der Hefeteig läuft fast schon über den Rand, aber dann noch ganz frisch aus dem Ofen das erste geniessen. Und dann die Welt vergessen.

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Speckpiroggen

500g Mehl Typ 550
42g Frischhefe (=1 Würfel)
200ml Milch 3,5%
2 El. Zucker
1 El. Salz
50g Butter
1 Ei

Füllung
1 El. Butter
400g Speck
1 grosse Zwiebel
Pfeffer
1 Ei
Salz, Zucker

1. Mehl in eine große Schüssel geben. Die Milch erwärmen (Achtung, Finger-Test-Temperatur) mit dem Zucker und der zerbröselten Hefe verrühren, so das die Hefe vollständig aufgelöst ist. Dann das Ei hinzugeben und gut verrühren. Die Flüssigkeit zum Mehl geben, weiche Butter sowie Salz hinzufügen. 10 min. kneten, abgedeckt solange gehen lassen bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat.

2. Für die Füllung die Zwiebel sowie den Speck fein würfeln. Die Butter erhitzen, Zwiebelwürfel hinzugeben und leicht anschwitzen lassen. Speck hinzugeben, gelegentlich umrühren. Der Speck sollte nicht cross werden. Auskühlen lassen.

3. Backofen auf 180°C vorheizen, Backbleck mit Backpapier auslegen. Wenn der Teig sich verdoppelt hat, den Teig in vier Teile teilen. Jeweils eine Rolle formen und 5 cm dicke Stücke abschneiden, je nach Größe der gewünschten Piroggen. Rund ausrollen, 1 El. der Füllung in die Mitte geben, einschlagen und die Enden mit einer Gabel zusammendrücken (oder einen Ravioliformer verwenden).

4. Ei mit einer Prise Salz und Zucker verschlagen, die Piroggen damit einstreichen. Für 25-30 Minuten backen.

PS: Auf Vorrat lassen sich sich gut herstellen, einfach 5 Minuten kürzer backen und eingefrieren. Im Backofen erneut aufbacken.

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Lauch-Fenchel Quiche

Wo kommt die den her? Ich mag doch gar keinen Fenchel? Warum habe ich die den gekauft und wann?

So oder ähnlich spielte sich wohl die Szene vor dem Kühlschrank letzte Woche statt, als ich bei der Durchsicht meines BioFresh Faches auf eben die Knolle Fenchel gestossen bin. Ein Gemüse das ich bislang gerne übergangen habe, weder in Flüssiger Form als Tee oder als Gemüse. Egal wie oft Jamie Oliver und ähnliche TV Köche und Blogger auch die Knolle anpriessen, ohne mich. Frau muss nicht alle Trends mitmachen.

Nur hat sich mein Einkaufsverhalten wohl nicht daran erinnert das ich es eben nicht mag, warum mein Gehirn das annahm weiss ich allerdings auch nicht. Denn ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals bei Mama, Oma oder Uroma auf den Tisch gekommen ist. In Restaurants oder auf der Mensa sowieso nicht. Muss also am vielen Fencheltee den ich als Kind Baby getrunken habe, gelegen haben.

Aber so still und heimlich entsorgen wollte ich ihn, den Fenchel, dann doch nicht. Das Gemüse kann schliesslich nichts für mein Fehleinkauf, also die Kinder-Verweigertaktik angewendet, und unter weiteres Gemüse gemischt. Dann noch etwas Ei-Sahne-Käse. Fertig, Gehirn überlistet. Wird aber trotzdem nicht mehr eingekauft. Bestimmt. Ausser mein Gehirn überlistet mich wieder.

Lauch-Fenchel-Quiche 2

Dazu noch eine absolute Premiere, die erste selbstgemachte Quiche. Die neuen Förmchen mussten endlich mal eingeweiht werden. Sicher nicht die letzte, die Größe scheint auch perfekt zur Mitnahme ins Büro, kleine Portion Salat dazu und fertig ist ein schnelles Mittagessen (wenn der TK Versuch gelingt).

Lauch-Fenchel-Quiche 1

Lauch-Fenchel Quiche
für 5 kleine 1 Portionen Formen oder 28er Quiche Form

200g Dinkelvollkornmehl
40g Mehl Typ 505
100g Butter
1 Ei
1 El. Wasser
1/2 Tl. Salz

1 Fenchelknolle
1 Stange Lauch
40g gewürfelten Speck
3 Eier
200ml Sahne
100g geriebenen Bergkäse
Salz, Pfeffer, Muskatnus
Butter

Trockenerbsen oder Keramikerbsen zum Blindbacken

1. Dinkelvollkornmehl mit Salz und Mehl vermischen, aufhäufen und in der Mitte eine Mulde formen, die Butter in Scheiben schneiden, an die Aussenseite legen. Ei und Wasser in die Mulde geben, und mit einer Gabel in kreisförmigen Bewegungen mit dem Mehl vermischen. Mit schnellen Zügen zu einem festen Teig verkneten, in Frischhaltefolie verpacken und für 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Quicheformen ausfetten, den Backofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen. Den Teig in fünf teilen, jeweils zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen. In die Quicheform legen, überschüssigen Teig abschneiden. Mit Backpapier auslegen, Trockenerbsen einfüllen. Für 10 min. blind backen.

3. Fenchel und Lauch fein schneiden. Den Speck in einer beschichteten Pfanne auslassen, herausnehmen. Im Fett vom Speck (evtl.noch etwas Butter hinzugeben) den Fenchel für 5 min. dünsten, dann den Lauch hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Eier mit Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zum Schluss den Bergkäse hinzugeben.

5. Die Quicheformen aus dem Backofen nehmen, die Erbsen sowie das Backpapier entfernen (Achtung Verbrennungsgefahr). Zuerst das Gemüse, dann den Speck hineingeben. Mit der Eiermasse aufgiessen. Für 30 min. bei 160°C weiterbacken.

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