Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Beilagen & Gemüse’ Category

Stellt sich die Frage wer hat sich bisher nie an den meterologischen Wetteranfang gehalten? Das Wetter oder der Kalender? Das beide zeitgleich einen auf das passende Wetter einstimmen kommt selten vor. Aber heute ist es anders. Offiziell (also nach den Meteorologen) ist seit heute Frühling.
Und die Sonne lacht nach Tagen Nebel endlich wieder einem ins Gesicht (oder mir eher auf den Bildschirm im Büro), man erinnert sich daran das es auch noch andere Kleidungsstücke als den dicken Wintermantel gibt.

Nur ist meine Küche bislang noch gar nicht auf Frühling eingestimmt. Die Erdbeeren in den Supermarktregalen lasse ich (noch) links liegen, Bärlauch wurde noch keiner entdeckt. Mönchsbart ist hier erst gar nicht zufinden, für Spargel ist es eindeutig noch zu früh.

Bleibt es hier also erstmal bei Winter. Und passend dazu dem Schwaben sein zweitliebstes Gericht nach Spätzle – den Schupfnudeln. Ob klassisch zu Sauerkraut, als Sauerkrautpfanne oder mal anders, es wird hier gerne gegessen.

Schupfnudeln

Auch wenn die Herstellung der Schupfnudeln den der italienischen Verwandten Gnocci in nichts nachsteht.

My creation

Leider ist es kein schnelles Gericht, aber mit vernünftiger Planung lässt es sich dann doch recht schnell umsetzten, für eine schnelle Mahlzeit nach einem langen Arbeitstag würde ich es aber nur bedingt empfehlen.

Schupfnudeln

Schupfnudeln
für 4 Personen als Beilage

600g Kartoffeln, mehlig (am Vortag gekocht, geschält & durchgepresst)
1 Ei (Klasse L)
Salz, Muskatnuss
250g Mehl, Typ 550 (evtl. noch etwas mehr)
Hartweizengries zum bestäuben der Arbeitsfläche (hier mangels Griess Mehl)
Ghee zum ausbacken

1. Ei mit Salz und geriebener Muskatnuss verquierlen. Mit den Kartoffeln grob vermischen, dann erst das Mehl unterkneten. Jedoch nur soviel bis das der Teig nicht mehr klebt (abhängig von der Kartoffelsorte).

2. Den Teig zu einer Rolle formen, 15g Portionen abschneiden. Die Arbeitsplatte mit Gries bestreuen, die Hände mit etwas Gries bestäuben. Nun die Teigline zu einer dicken Rolle formen, dann durch seitliches aufsetzten die typische Schupfnudelform erzeugen.

3. Salzwasser in einem großen Top zum kochen bringen, die Schupfnudeln in Etappen für ca. 5 min. im nicht mehr kochenden Salzwasser ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen). Abschöpfen und zur Seite stellen, darauf achten das die Schupfnudeln nicht aneinander kleben beim auskühlen.

4. Kurz vor dem servieren Ghee in einer Pfanne erhitzen und die Schupfnudeln rundrum anbraten.

Read Full Post »

Während in den Fastnachts- (und natürlich den Karnevals-) hochburgen der heutige Tag nochmal in vollen Zügen genossen wird, denkt der Faschingsmuffel aus England heute nur an Pancakes. Den der Faschingsdienstag ist auch traditionell Pancake Day in Grossbritannien.

Die Tradition Pfannkuchen jeglicher Art an diesem Tag zuzubereiten stammt noch aus vergangenen Zeiten, wo die 40 Tage Fastenzeit bis Ostern streng eingehalten wurde. Und da mussten eben vor Beginn Eier, Milch & Co. verwertet werden. Außerdem wollte sich der ein oder andere bestimmt noch mal so richtig schlemmen.

Pancake Day

Mittlerweile gibt es in GB so lustige Dinge wie Pfannkuchenrennen, sogar das Parliment veranstaltet eines. Und natürlich geniesst jeder im Land Pfannkuchen, egal ob klassisch oder aussergewöhnlich.

Bei mir steht diesmal die Kartoffelvariante an. Zwar wäre mir dann Rührei, Speck und vermutlich Baked Beans zum Frühstück doch etwas zuviel des guten, aber mit einem Salat eine perfekte Mahlzeit mit einer mal etwas anderen Beilage.

Pancake Day

Kartoffelpfannkuchen
nach BBC Good Food Magazine

250g mehlige Kartoffeln, am Vortag gekocht und zerstampft
75g Mehl, Typ 405
1 Tl. Backpulver
125 ml Milch
2 Eier
etwas Muskatnuss
etwas Majoran
Salz, Pfeffer
Ghee zum braten

1. Mehl mit Backpulver mischen. Die Kartoffeln mit Salz,Pfeffer, Muskatnuss, Majoran würzen. Eier verquirlen und die Milch dazugeben. Gemeinsam mit der Kartoffelmasse, Mehl zu einer homogenen Masse verarbeiten.

2. Backofen auf 100°C vorheizen.

3. In einer beschichteten Pfanne etwas Ghee erhitzen, jeweils 1 El. der Kartoffelmasse in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten bräunen. Auf einen Ofenfesten Teller legen, und im Backofen bis zum servieren warmstellen.

Hinweis: BBC Good Food Magazin hat dazu Rührei und Speak serviert. Bei mir gab es das ganze mit Salat. Wird auf Muskatnuss und Majoran verzichtet, kann ich es mir die Pfannkuchen auch gut zu Apfelmus vorstellen.

Und da das ganze auch zu den „Tollen Tagen“ gehört mein Beitrag zu Barbaras Event.

Rezepte für die tollen Tage

Read Full Post »

Was wäre nur Weihnachten ohne Räucherlachs? Die Story mit weisse Weihnachten habe ich schonmal abgehackt, es schneit doch sowieso immer vor Weihnachten um dan innerhalb von 2 Tagen pünktlich zum 24. wieder abzutauen.

Traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag gibt es bei uns zum Vesper klassisch Räucherlachs mit Meerrettich-Frischkäse auf Toast. Oder besser gesagt gab es. Der Kauf von Brot vom Bäcker wollte ich 2011 eigentlich vermeiden – und fertig Toast geht dann schonmal gar nicht. Ausserdem – ich besitze keinen Toaster. Doof, oder?

Bevor ich jetzt ganz schnell noch ein weiteres unnützes Küchengerät gekauft hätte, suchte zum Glück Birgit bei Twitter nach Verwendungsmöglichkeiten von Twitter. Dabei erwähnte Nathalie das der Herr der Cucina nur noch so Räucherlachs geniesst.

Wir schliessen uns hiermit an.

IMG_0295

Fritelline
nachgekocht nach Cucina Casalinga

für 2 Personen als Snack

120g Mehl, Typ 405
1 Tl. Backpulver
Piment d’Espellette, Salz
120ml Milch, 3,5%
1 Ei
1 Tl. Olivenöl

1. Mehl mit Backpulver sowie guter Prise Salz und etwas Piment d’Espelette mischen. Milch und Ei zugeben und verrühren bis der Teig klumpenfrei ist.

2. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und aus einem gehäuften Eßlöffel Teig kleine (Durchmesser 6 cm) Pancakes backen.

Quark-Meerrettich Dip

100g Quark
100g Joghurt
30g Schmand
Salz, Peffer
1 El. Apfelsaft
1 Tl. Meerrettich, frisch gerieben

1. Quark mit Joghurt und Schmand cremig rühren. Apfelsaft, Meerretich hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Read Full Post »

Rotkraut oder Blaukraut ?

Für manche beginnt jetzt der Endspurt – nur noch ein Tag bis Weihnachten. Es wird eingekauft, bis die Einkaufswägen & die Kühlschränke sich biegen. Es könnte ab Dienstag bekanntlich nix mehr zu kaufen geben, so zwischen den Jahren. Ist übrigens nicht nur typisch deutsch, Britische Freunde haben vom gleichem berichtet. Wobei, die haben immerhin noch den Dienstag als Feiertag (aber die Läden haben da wieder geöffnet). Und da soll mal einer sagen die Deutschen haben soviele Feiertage 😉
Bis auf 4 Punkte auf meiner Einkaufsliste wurde alles schon diese Woche besorgt, der Rest ist vorbestellt. Und der Kühschrank hat noch erstaunlich viel Platz 😉 Vorbereitung ist alles.

Ich gestehe ausserdem ich schaue mir immer gerne an was in anderen Einkaufswagen sich so befindet. Besonders im Herbst & Winter kann man die Tüten bzw. Gläser mit Rotkraut nicht übersehen. Aber warum eigentlich nicht selber machen? Während meiner Schuldzeit muss ich meine Eltern mit selbstgemachtem Rotkraut zum Sonntagsbraten „genervt“ haben, immerhin gab es damals eine Kochprüfung im Fach „Mensch und Umwelt“ wo man nur die Zutaten – nicht aber die genaue Zubereitung- erhalten hatte. Und Rotkraut (wie Krautwickel) war damals so eine schwierigkeit. Wegen der Farbe, wer mag den bitte sehr ausgewärbtes Essen auf dem Teller?

Ach so, und Rotkraut oder Blaukraut? Je nach Boden ergibt sich eine unterschiedliche Färbung des Kohles, wir in der Regionen nennen es aber auch ohne blaustrich eher Blaukraut.

2011 01 30_0492

Rotkraut (= Blaukraut)
für 4 Portionen

800g Rotkraut (ca. 1/2 Kopf)
2 El Griebenschmalz (oder Gänseschmalz)
2 El. brauner Zucker
1 Scharlotte, fein gewürfelt
200ml Balsamicoessig
150ml Portwein
2 getrocknetet Feigen, fein gewürfelt
1/2 Apfel (Boskop)
2 Nelken
Salz, Pfeffer

1. Das Rotkraut vierteln, den Strunk entfernen. Sollte die äußere Schale etwas dick sein, diese entfernen. In feine Streifen schneiden. Das Kerngehäuse des Apfels entfernen, halbieren und mit den Nelken spicken.

2. Den Griebenschmalz in einem Topf erhitzen, die Scharlotten zugeben und leicht glasig dünsten. Mit dem Zucker bestreuuen und karamelisieren lassen. Anschliessend das Rotkraut dazugeben, gut umrühren. Mit Essig und Portwein ablöschen. Die Feigen sowie Apfel hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Auf kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für 3-6 Stunden schmorren lassen.

Tipp: Bereits am Vortag zubereiten und nur noch aufwärmen.

Read Full Post »

Kürbisspalten geröstet

Die Blätter färben sich rot und gelb, Frau darf mit fleissigen, typischen schwäbischen Schulkinder um die letzten Kastanien kämpfen, und am Strassenrand stehen die alten Heuwägen mit Kürbis & co.
Was bis vor 2 Jahren hier in der Gegend noch Seltenheitswert hatte, aber immer mehr schwenken auf den Anbau von Kürbis um – hoffentlich auch mein „Privat Gemüseversorger“ 😉

Jahrelang mochte ich Kürbis nicht, seitdem ein Versuch als Teenager mit Kürbis zu kochen extrem schief lief. Aber bekanntlich hat jeder eine 2. Chance verdient, und somit wird seit ein paar Jahren mal mehr oder weniger fleissig Kürbis verwendet. 2010 stand er kaum auf dem Tisch – 2011 durften schon ein paar dran glauben.

Am liebsten Hokkaido (ja, ich bin faul), und 2011 muss dieser eindeutig aus dem Backofen kommen (faul²). Schnell, wenig Geschirr zum spülen, und vielseitig weiterverwendbar. Ideen dafür folgen -heute erstmal das Grundrezept.

2011 09 04_1297
(und man merkt, kein Licht in der Küche vorhanden dank Herbstwetter)

geröstete Kürbisspalten oder Kürbis aus dem Ofen

1 Hokkaido
1 El. Öl (leicht nussig passt am besten)
Meersalz

Gewürz nach belieben (und Abhängig von der weiteren verwendung) hier: Jambalaya

1. Backofen auf 200°C Ober – und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Alufolie auskleiden.

2. Kürbis vierteln, die Kerne entfernen. In dünne Scheiben schneiden, in eine Schüsseln geben. Mit dem Öl sowie Meersalz und Gewürzen mischen. Auf der Alufolie verteilen.

3. Je nach dicke der Scheiben zwischen 10 und 30 min. im Ofen lassen, öfters die Festigkeit testen, der Kürbis ist sehr schnell zu weich.

Tipp: Die sonst für die Cajun Küche verwendete Gewürzmischung Jambalaya passt m.M. nach perfekt zu Kürbis.

Read Full Post »

Bisher lauerte der Feind immer erst ab Ende der Sommerferien, also so ab Mitte September, im Supermarkt. Lebkuchen, Dominosteine, Spekulatius & co. – ja ich bekenne mich schon im September die erste Packung zu kaufen, schmecken da doch irgendwie auch so gut.

Und was musste ich dann bereits im August im Drogeriemarkt finden? Lebkuchen, Spekulatius. Gut, Dominosteine noch keine – da war wohl das Schmelzrisiko bei Sommerlichen Temperaturen den Herstellern noch etwas zu hoch. Und dann kam er zurück, der Sommer, und die erschreckende Erkenntnis- der Rock sitzt eng, es zwickt, und da jetzt schon??

Gegenmassnahmen waren also gefordert, wie schon beim Gourmet Büdchen würden da nur drastische Schritte helfen- Diät. Zeitgleich häuften sich in meiner Facebook und Twitter Timeline die Nennungen von Dukan Diet, das Buch war mir bei amazon.co.uk schon öfters aufgefallen. Eiweissreiche Diät? Ich als eher Fleischverweigerer? Könnte das funktionieren?

Nach 3 Wochen kann ich bestätigen, ja es funktioniert, Kohlenhydrate werden kaum vemisst, eine neue Liebe für Hüttenkäse ist entbrannt, nur so langsam lässt der Blognachschub nach.

Daher nun ein Dukan-taugliches Rezept, schmeckt aber auch bestimmt alle nicht-dukanern 😉

2011 08 14_1216

Ofengemüse mit Hüttenkäse und Forelle

für 2 Personen

2 kleine Zucchini
2 rote Spitzpaprika
2 Zehen Knoblauch
1 Tl. Olivenöl
schwarzen Pfeffer, Fleur de Sel
Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano

1 Becher Hüttenkäse
100g geräucherte Forelle
Basilikum

1. Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl einfetten (oder auf ein Küchentuch geben und die Form damit ausreiben), Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.

2. Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden. Zucchini waschen, in 3mm dicke Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen, in 2 cm breite Scheiben schneiden, beides anschliessend würfeln. Knoblauch in der Form verstreuen, das Gemüse darüber geben, mit den Kräutern und Gewürzen vermischen. Je nach Ofen für 20-25 min. bei 200°C.

3. Gemüse aus dem Ofen nehmen, diesen ausschalten. Die geräucherte Forelle auf einem ofenfesten Teller für 2 min. im Ofen erwärmen. Gemüse auf tiefen Tellern anrichten, Hüttenkäse und gehackten Basilikum darüber geben. Zum Schluss ein Stück der lauwarmen Forelle.

Read Full Post »

Ofengemüse

Er ist wirklich zurück. Der Sommer, die Temperatur kletterte gestern auf über 33°C- im Schatten wohl gemerkt. Innen schaffte es das 1. Mal in 2011 den Sprung über die 31° C – genau 31,7°C warm (Hitzefrei für Arbeitnehmer -fehlanzeige).

Der morgentliche Kampf um Parkplätze spielt sich jetzt mehr um die einzigen 3 Schattenparkplätze ab – dafür nimmt man auch gerne einen weiteren Weg auf sich.

Wobei eigentlich ist es auch schon egal, es ist warm, es ist heiss und es wird auch so bleiben. Und irgendwie ist es auch gut so.

Ofengemüse

Daher machen die 1-2 Grad mehr auch nichts mehr aus, die durch das in Betrieb nehmen des Backofens anfallen, das Ofengemüse schmeckt einfach zu gut. Die Zucchini werden, je nach dicke, schön knusprig, fast wie Chips während die Paprika diesen leichten süssen geschmack annehmen.

Ofengemüse II

Ofengemüse
für 2 Personen

2 kleine Zucchini
2 rote Spitzpaprika
2 Zehen Knoblauch
2 El. Olivenöl
schwarzen Pfeffer, Fleur de Sel
Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano
200g Schafskäse

1. Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl einfetten (oder auf ein Küchentuch geben und die Form damit ausreiben), Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.

2. Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden. Zucchini waschen, in 3mm dicke Scheiben schneiden. Paprika waschen, entkernen, in 2 cm breite Scheiben schneiden. Knoblauch in der Form verstreuen, jeweils eine Scheibe Zucchini abwechselnd mit einer Scheibe Paprika in die Form legen. Zum Schluss mit Olivenöl bestreuen, die Kräuter (bis auf Basilikum) darüber geben, Salzen und Pfeffern.

3. Für 20-25 min. backen lassen, das Gemüse auf Teller anrichten und den Schafskäse darüber bröseln.

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: