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Archive for the ‘Fleisch’ Category

Lammkeule

So ähnlich wie die Möhrentorte gehört auch die Lammkeule zu Ostern. Somit stellte sich eigentlich gar nicht lange die Frage, was gibt es am Ostersonntag, eher die Frage „wie zubereiten“. Einige meiner Kochbücher sind mit Post-It’s versehen, alles Rezepte die ich gerne irgendann einmal ausprobieren wollte. Einer der ältesten befindet sich im Jamie Oliver’s Italien kochbuch. Lammkeule gefüllt, auf Kartoffelbeet, mit Knoblauch, Anchovis aromatisiert. Die Chancen das das Rezept endlich nachgekocht werden würde, war also sehr gross. Bis ich meine Twitter Fallower um Rezeptvorschläge für die Salzwiesenlammkeule fragte.

Lammkeule

Katia legte sofort Einspruch ein, das arme Salzwiesenlamm nicht mit zuvielen Aromen verirren. Recht hatte sie.

Das Lammfleisch schmeckte ganz leicht nach Frühling & Lamm. Dazu das pefekte Gastgeberrezept. Anbraten, in den Ofen für 2-3 Stunden, ab und zu mal übergiessen. Fertig.

Lammkeule
(Bild aus der Hüfte in der Küche geschossen)

Dazu gab es Frühlingskarotten mit Polenta. Karotten sind wieder in – relaunched in Streifen geschält 😉

Lammkeule a la Tina

2kg Lammkeule
1 Biozitrone
1/2 Knolle frischer Knoblauch
Rosmain, Thymian (frisch)
Meersalz, Pfeffer
Olivenöl
Butterschmalz
2 Frühlingszwiebeln
250ml Lammjus
200ml Rotwein
Butter

1. Am Vortag die Zitrone dünn schälen, Thymian & Rosmain von den Zweigen zupfen, Knoblauchzehen schälen und halbieren. Mit einem Messer auf jeder Seite 5-8 Schlitze schneiden, je eine Knoblauchzehe mit etwas Rosmarin, Thymian und Zitronenschale umwickeln in die Schlitze füllen. Mit Meersalz und gemahlenem Pfeffer Ober und Unterseite würzen, zum Schluss die komplette Lammkeule mit Olivenöl einreiben, restlichen Kräuter dazugeben. In einem Gefrierbeutel über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Die Lammkeule mindestens eine Stunde vor dem anbraten aus dem Kühlschrank nehmen. Die gespickten Knoblauchzehen sowie die Kräuter von der Ober-und Unterseite entfernen. Backofen auf 135°C Ober- Unterhitze vorheizen. In einem Bräter etwas Butterschmalz erhitzen, die Lammkeule von allen Seiten anbraten. Frühlingszwiebel halbieren und hinzugeben. Wein und Lammjus vermischen, eine Kelle über die Lammkeule giesen, bevor die Lammkeule (mit bratenthermometer) auf mittler Schiene für 2,5 – 3 Stunden Stunden in den Ofen geschoben wird. Gelegendlich mit Flüssigkeit übergiessen.

3. Die Lammkeule ist rosa bei eine Kerntemperatur von 75°C – gar bei 85°C. Nach erreichen der gewünschten Kerntemperatur, die Lammkeule aus dem Backofen holen, und abgedeckt 15 min. ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Bratenfond durch ein Sieb giessen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aufkochen lassen und mit etwas kalter Butter binden.

 

Und nachdem Peter  aktuell die Schafe zählt – mein Beitrag zum aktuellen Blogevent

<a href=“http://kochtopf.twoday.net/stories/blog-event-lxxvi-lamm-ganz-ohne-wolle/&#8220; title=“Blog-Event LXXVI – Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012) by kochtopf, on Flickr“><img src=“http://farm7.staticflickr.com/6091/6849904964_cf203e2cd0.jpg&#8220; width=“400″ alt=“Blog-Event LXXVI – Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012)“ /></a>

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Tessiner Hausmannskost

Sollte nun jemand mich fragen, warum sich die Tomaten-Hackfleisch-Gemüse-Nudelpfanne Tessiner Hausmannskost nennt – bitte nicht mich fragen. So hat meinen Mama das Rezept in ihrem für mich liebevoll zusammengestellten Koch – und Backbuch genannt.

Tessiner Hausmannskost

Persönlich tippe ich auf eines der klassischen 80er Jahre Frauenzeitschriftenrezepte – das ich als Kind schon am Duft beim betreten der Wohnung erkannte. Eines meiner Lieblingsgerichte.

Auch heute noch gerne. Obwohl etwas abgewandelt, neudeutsch „relaunched“ quasi.

Schnell, lecker, macht statt und schmeckt und lässt sich auch pefekt eingefrieren oder am nächsten Tag essen (falls Reste bleiben sollten)

Tessiner Hausmannskost

Tessiner Hausmannskost
für 4 Personen

350g Rinderhackflisch
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Dose (450g) gehackte Tomaten
250g frische Pilze
300g Erbsen (TK)
1 kleine Dose Mais
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Rosmarin, Thymian (frisch oder getrocknet – fein gehackt)
Prise Zucker
340-400g Pasta (jedoch keine Spaghetti)

Nach Wunsch: Parmesan oder Pecorino

1. Olivenöl in einem Topf (oder tiefen Pfanne) erhitzen. Hackfleisch hinzugeben und unter rühren anbraten. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln und Knoblauchwürfel zum Hackfleisch hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Erbsen, Pilze und gehackte Tomaten hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian und dem Zucker würzen. Zugedeckt 10 min. leicht köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

3. Nudelwasser zum kochen bringen, die Nudeln (nach Wahl) nach Anleitung al dente garen, abgiessen.

4. Nudeln und Mais dazugeben, alles gut vermischen. Eneut abschmecken.

Und weil das ganze als Multi-Taskingfähige Frau gut unter 30 min. zuschaffen ist, mein Beitrag für Alex’s Speedcooking Event

Blog-Event LXXV - Speed-Cooking (Einsendeschluss 15. März 2012)

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Schuldig! Der Hauptbestandteil meines Weihnachtsmenüs war eingefroren. Kalbsfilet. Gute 6 Wochen vor Weihnachtem beim Jubiläum des lokalen Supermarktes für einen Preis, wo ich nicht nein sagen konnte (dazu stimmt die Qualität). Niedrig garen war auch klar, nur das wie? Rinderfilet gab es immmerhin schonmal als NT, also doch wieder das gleiche?

Durch zuviel fand ich das Rezept für Kalbsfilet mit Lardo und Portweinsauce bei Essen & Trinken, besonders das „am Vortag zubereiten“ fand ich dabei interessant.

Und eindeutig eines meiner neuen Lieblingsrezepte für Filet & NT, der leichte Rosmarin des Lardo gab dem Fleisch nochmals einen tollen Geschmack. Von dem als Beilage gewählten Kartoffelschmarren war ich weniger begeistert, irgendwas fehlte da am Geschmack. Daher folgt hier auch (noch) nicht das Rezept.

Kalbsfilet

Kalbsfilet im Lardomantel mit Portweinsauce
Für 4 Personen nach Essen & Trinken

1 Kalbsfilet (700 g, küchenfertig)
weißer Pfeffer
10 g Butter
1 El Öl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1 Stiel Rosmarin
200 ml Portwein
800 ml Kalbsfond
10 g Mehl
2 El fein gehackter frischer Rosmarin
150 g Lardo (italienischer weißer Speck, in dünnen Scheiben)

1. Kalbsfilet rundum mit Pfeffer würzen. 20 g Butter und 1 EL Öl in einer großen Pfanne stark erhitzen, das Fleisch darin rundum anbraten. Herausnehmen und abkühlen lassen.

2. Für die Sauce die Schalotten fein würfeln und mit der gepressten Knoblauchzehe, Lorbeerblatt und 1 Zweig Rosmarin im Bratfett der Pfanne andünsten. Mit Portwein ablöschen, durch ein feines Sieb in eine Sauteuse umgießen und dicklich einkochen lassen. Mit Kalbsfond aufgießen und erneut einkochen lassen (soll ca. 300 ml Flüssigkeit ergeben). Fleischsaft vom Kalbsfilet dazugeben, kalt stellen.

4. 2 El fein gehackte Rosmarinnadeln auf die Arbeitsfläche (oder Hackbrett)geben und das Fleisch darin wälzen. Die Speckscheiben nebeneinander leicht überlappend auf Frischhaltefolie auslegen. Fleisch darauflegen, umklappen und gut in Lardo einwickeln und mit Küchengarn wie ein Paket verschnüren. Dann fest in Klarsichtfolie wickeln, das Paket in Alufolie über Nacht kalt stellen.

5. Backofen auf 57°C vorheizen, die Temperatur mit dem Bratenthermometer überprüfen. Auf den Rost das Fleisch legen, Fettpfanne darunter, für 2,5 Stunden. Die Innentemperatur nach 1,5 Stunden mit dem Thermometer prüfen. Kurz vor Ende die Sauce erwärmen. Je nach persönlichem Geschmack zwischen 55°C und 60°C Kerntemperatur aus dem Backofen nehmen und in Alufolie ein paar Minuten ruhen lassen. Aufschneiden. Sofort servieren

Info: Die Kerntemperatur betrug bei uns 57°C

Beilagen: Bohnengemüse sowie Kartoffelschmarren

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Slowcooker (oder auch Crockpot genannt, je nach Hersteller) war mir bis ich aktiv anfing Foodblogs zu lesen, überhaupt kein Begriff. Die gute schwäbische Hausfrau verwendet dafür natürlich den Dampfdrucktopf, der spart bekanntlich Zeit und Geld (was für Schwaben wohl wichtiger ist?).

War aber in meinem Haushalt bislang nicht vorzufinden, ausserdem muss man da quasi fast daneben stehen, die Teile haben die doofe Angewohnheit ab und an für einen neuen Küchenanstrich verantwortlich zu sein. Ich wollte aber gerne etwas, was ich einfach so vor sich hin köcheln lassen kann, ohne grossartig darauf aufzupassen. Noch besser natürlich, wenn morgens eingeschaltet abends ein warmes Essen für mich herausspringen könnte, dazu noch energiesparend.

Genau das erledigt der Slowcooker, hängt am Strom, und sorgt für unheimlich zartes Fleisch und einmal eingeschaltet muss man sich im normalfall nicht mehr darum kümmern. Dafür aber 60 € ausgeben? Stand auf meiner Prio liste also eher ganz weit unten, bis ich eines Tages im Urlaub in Nepal in einem bekannten Forum mit zwei Buchstaben in einer Tauschbörse lass, dass jemand seinen gerne loswerden möchte. Neu, inkl. Reise zu mir für 10 € ..kann man da nein sagen?

Ochsenschwanz

Und ich bin froh das ich es nicht gemacht habe, die Premiere ist absolut gelungen. Gut, nachdem es der erste Ochsenschwanz war, könnte er aus dem Schmortopf natürlich genauso gut schmecken. Ich glaube jetzt einfach mal, dass es nur am Slowcooker lag 😉

Ochsenschwanz

Ochsenschwanz a la Roma für den Slowcooker
für 4 Personen nach Peppinella sowie Küchenlatain

900g Ochsenschwanz
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen
Salz, schwarzen Pfeffer
1/4 l Rotwein
Olivenöl zum anbraten
3 Dosen gehackte Tomaten
400g Staudensellerie, klein gewürfelt
400g Nudeln nach Wahl

1. In einer Pfanne (oder Bräter) das Olivenöl erhitzen, den Ochsenschwanz von allen Seiten anbraten und anschliessend in den Keramikeinsatz des Slowcookers geben.

2. Im restlichen Olivenöl-Fettgemisch die Zwiebeln, halbierten Knoblauchhälften, Staudensellerie glasig dünsten, mit Rotwein ablöschen und vollständig verdampfen lassen. Die gehackten Tomaten hinzugeben, und mit Salz und Pfeffer, sowie italienischen Kräutern nach Wahl würzen.

3. Die Tomatensauce über die Fleischstücke geben, Deckel aufsetzten und für 8 h auf „low“ schmoren lassen, bis das Fleisch weich ist.

4. Kurz vorher die Nudeln al dente kochen, das Fleisch vom Knochen lösen, zurück in die Sauce geben und diese abschmecken. Heiss servieren.

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Kalbsbäckchen

In den letzten Wochen hätte man auch annehmen können, dass ich zum Vegetarier geworden bin, immer hatte ich mir vor 7 Monate vorgenommen nicht nur für „Schleckermäuler“ zu bloggen.
Nur warum sollte es mit dem Vorsatz anders laufen, als mit dem jährlichen „mehr Sport“ , „keine Süssigkeiten“,…

Bin also gescheitert -das Jahr hat aber noch 6 Monate, Chancen genug um euch davon zu überzeugen das ich einem saftigen, rosa gebratenem Stück Fleisch nicht abgeneigt bin.

Und was wäre dafür besser geeignet als eines (ausserhalb der Bloggerwelt) in Vergessenheit geratenen Stücken Fleisch -den Bäckchen. Es gibt sie vom Ochsen, Schwein oder eben auch vom Kalb.

Wolltet ihr schon immer wissen wie gut eurer Metzger ist -das ist seine Chance. Erst bei der dritten Anfrage wurde mir die Möglichkeit auf Besorgung versprochen- es ging aber auch von „was?“ bis „Kann man das wirklich essen? „.

Preislich scheint das kg je nach Region zwischen € 8 und 15 € zuliegen.

Kalbsbäckchen II

Mir haben sie sehr gut geschmeckt, dem Besuch eher weniger, gut blieb mehr für die TK und auch als Resteessen perfekt geeignet. Wie es ankommt, hängt aber wirklich von der Sauce ab, also nicht sparen, Kalbsfonds selber herstellen, dann lässt selbst ein Saucenmuffel, wie ich, keine Reste übrig. Daher mit Kartoffelbrei, Spätzle oder Knödel oder Polenta servieren, harmoniert dann passend mit der Sauce.

Kalbsbäckchen I

Kalbsbäckchen
für 4 Personen nach Arthurs Tochter

1300g Kalbsbäckchen, sauber pariert
1 Fl. Rotwein (guten)
300ml Portwein
300g gemischtes Wurzelgemüse (Lauch, Möhre, Knollensellerie)
1 Loorbeerblatt
1 Zwiebel (klein)
1 EL Tomatenmark
1,5l Kalbsfond
2 cl Balsamico (guten)
etwas Olivenöl zum anbraten
Meersalz, Pfeffer

1. Die Bäckchen (pariert- am besten den Metzger gleich darum bitten, spart Zeit), ringsrum salzen und pfeffern und mit Küchengarn in Bäckchenform (also rund) zusammen binden. Den Ofen auf 120°C Ober- Unterhitze vorheizen.

2. Zwiebel mit Schale vierteln, das Gemüse putzen und schälen (nur bei Nicht-Bio), fein würfeln.

3. Im Bräter Olivenöl erhitzen, die Bäckchen kräftig von allen Seiten anbraten und 1 El Tomatenmark hinzugeben und mit anrösten. Dann das Würzelgemüse sowie die Ziebel hinzugeben, es sollte etwas Farbe bekommen. Mit 100ml Portwein und 250ml Rotwein angießen und einkochen lassen. Dann erneut zweimal wiederholen. Zum Schluss den Kalbsfond angießen, soviel das die Bäckchen fast vollständig bedeckt sind, Loorbeerblatt hinzugeben und in den Ofen stellen, unterer Rost. Für ca. 2,5 Stunden braten, dabei die Temperatur des Ofens kontrollieren sowie die Bäckchen wenden und evtl. mit weiterem Kalbsfonds angießen.

3. Wenn die Bäckchen weich sind (also ohne Messer gegessen werden könnten), aus dem Sud nehmen, in Alufolie gewickelt im ausgeschalten Ofen nachziehen lassen. Bratenfond durch ein Sieb streichen, und einkochen lassen (um ein Drittel). Zum Schluss Balsamico hinzugeben, erneut einkochen lassen.
Bäckchen vom Küchengarn entfernen, aufschneiden und erneut kurz in die Sauce legen.

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Tobias Blogevent der ja einer Reise rund ums Mittelmeer gleicht, ist nun in Libyen angekommen. Und dann sitzt man da erstmal vor seinem Laptop und überlegt und überlegt und grübelt. Den ganz ehrlich fällt mir zum Thema Libyen ausser Afrika, Sahara, und ein Beduinenzelt in der UN nicht viel ein.16ter mediterraner Kochevent - Libyen - tobias kocht! - 10.01.2011-10.01.2011
Und das ist der Grund warum ich immer wieder gerne bei Tobias Blogevent mitmache, neue Küchen kennenlernen, Kochbücher durchstöbern, googlen usw. Nur leider gestaltete sich das bei diesem Land ausgesprochen schwierig, so recht viele Seiten zu dem Thema konnte ich leider nicht finden. Somit ist es vermutlich auch keine Überraschung das ich wie Robert und Petra auch beim Libyan Food Blog gelandet bin.
Und wurde positiv überrascht, soviel Vielfalt hätte ich gar nicht erwartet. Und recht schnell stand für mich fest – es soll ein klassisches Rezept werden, mit eindeutigem Neuland für mich. Kochen mit Gerste!

Bazeen Zutaten

Eigentlich ein traditionelles Freitagsgericht – aber wegen dem erforderlichen Zeitaufwand eher ein klassisches Sonntagsessen. Das es bestimmt nicht das letzte Mal gegeben hat. Besonders die Gerstenknödel haben es uns angetan, der Geschmack der Gerste war überraschend positiv, und kombinierte perfekt zum Rindfleisch Stew, mit der gewissen arabischen Schärfe

Bazeen

 

Rindfleisch Stew
für 4 Personen

Rindfleisch Stew
600g Rindfleisch für Gulasch (in Würfel geschnitten)
1 Zwiebel (fein gehackt)
1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
2 El. Olivenöl
3 Tl. Tomatenmark
1 Tl. Bockshornklee
1 Tl. gemahlener Roter Chilli
1 Tl. Schwarzer Pfeffer
1 Tl. Salz
1 Tl. Kurkuma
750ml Wasser
4 mittelgrosse Kartoffeln (geschält, in 1,5cm Würfel geschnitten)
2 Paprika (in 0,5 cm Würfel geschnitten)
6 braune Pilze (gewaschen, in achtel geschnitten – je nach Größe)
4 hartgekochte Eier

1. Olivenöl in einem grossen Topf erhitzen. Die Zwiebeln, Knoblauchzehe sowie Bockshornklee und Tomatenmark hinzugeben. Nach 1 min. das Rindfleisch hinzufügen. Alles gut verrühren und scharf anbraten. Mit Salz, Chili, Pfeffer, Kurkuma würzen und mit 750ml warmen Wasser ablöschen. Für 90 min. auf kleiner Stufe köcheln lassen, alle 30 min. umrühren.

2. Kartoffeln, Pilze sowie Paprika zufügen, alles gut verrühren und für weitere 20 min. kochen lassen (jedoch max. so lange bis die Kartoffeln weich sind).

3. Die hartgekochten Eier Schälen, in Achtel schneiden. Entweder auf einer grossen Platte oder einzelnen Tellern anrichten, in der Mitte einen Knödel, das Stew herumgeben und je ein Ei (in Achtel) darauf setzten.

Gerstenknödel
500g Gerstenmehl
125g Weizenmehl Typ 405
1/2 Tl. Salz
500ml kochendes Wasser

1. Das Mehl vermischen. Im Wasserkocher das Wasser erhitzen und in einen grossen Topf geben, Salz hinzufügen. Auf einen Rutsch die Mehlmischung hinzufügen. Alles zu einer Art Insel aufschichten, am Rand sollte Wasser köcheln. Mit einem Kochlöffel in der Mitte ein Loch schaffen, so das auch hier das Wasser köcheln kann.

2. Ohne Deckel und ohne zu rühren für 45 min. auf mittlerer Stufe kochen lassen. Es ist nun ein dicker Teig entstanden, falls er zu fest sein sollte noch etwas heisses Wasser hinzufügen. Mit dem Kochlöffel oder einem Handrührgerät zu einem festen Teig verarbeiten.

3. Kleine Knödel oder einen grossen Knödel formen.

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Schwäbische Maultaschen

Da wundert sich so mancher schwäbischer Hersteller wenn im fernen China die heimischen Produkte kopiert werden, hätten sie mal den Schwob von der Alb herab gefragt. Der hätte ihnen sagen können, das bereits das Ur-Schwäbische Nationalgericht von den Chinese, Japanern und Italienern kopiert wurde.

Wie gesagt, die Meinung von „der Alb herab“, nachdem wir hier aber im Tal (ganz wichtig!!!!) wohnen, ist mir natürlich bekannt das es eher anders rum war. Und auf Grund der Handelswege nach Italien es sich ergab das auch einmal die Kunde von den köstlichen Teigtaschen es ins Schwabenländle schaffte.

Maultaschen I

Eine der Legenden dreht sich um das Kloster in Maulbronn, wo während des 30-jährigen Krieges Mönche ein Stück geschenktes Fleisch feingehackt und mit Kräutern sowie Spinat in einem Teig versteckten, da es sich um die Fastenzeit handelte und die Mönche annahmen das die grünliche Masse nicht auf den ersten Blick als Fleisch zu identifzieren wäre. Daher dürfte auch der Spitznamen „Herrgottsbscheißerle“ stammen. Erstmals urkundlich wurden sie erst im Jahr 1831 erwähnt, und sogar die Gebrüder Grimm nannten sie „gefüllte Nudeln aus Schwaben“

Maultaschen II

Nun lieben die Schwaben ihre Maultauschen, und auch nur in Schwaben hergestellte Maultaschen erhalten auch das Prädikat Schwäbische Maultaschen, aber genauso viele Rezepte dafür gibt es. Nur mit Hack, Kalbsbrät oder gemischt, angeschwitze Zwiebeln oder „roh“, usw. Gerollt, gefaltet oder geschnitten. Faktisch hat jede Familie so ihr Lieblingsrezept. Meines stammt von meiner Uroma, und dürfte mit ziemlicher Sicherheit auch bis ins 19 Jahrhundert zurückreichen, nachdem sie 1908 geboren wurde.

Maultaschen IMaultaschen II

Schwäbische Maultaschen

500g Nudelteig
2 Brötchen (Tafelwecken im schwäbischen) vom Vortag
3,5% Milch
250g Blattspinat (frisch) oder TK Ware
2 Bund Petersilie
2 Eier (Klasse M)
250g Hackfleisch gemischt
250g Kalbsbrät
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Eiweiss
Butterschmalz
2 l Fleischbrühe

1. Die Brötchen vierteln, in ein hohes Gewäss (oder Schüssel) geben und mit der Milch (Oma: 50:50 mit Wasser verdünnt) begiessen zum einweichen.

2. Den Spinat putzen (Stängel) entfernen, waschen und trocken schleudern. Zwiebel schälen und fein hacken. In einer grossen Pfanne den Butterschmalz erhitzen, Zwiebeln darin andünsten und den Spinat hinzugeben, die Hitze reduzieren. Gelegentlich umrühren bis der Spinat zusammen fällt. Zum Abkühlen in eine Schüssel geben.

3. Hackfleisch mit Brät und dem erkalteten Spinat vermischen. Petersilie waschen und grob hacken, die eingeweichten Brötchen gut ausdrücken, in noch kleinere Stücke zerreisen und mit der Petersile zur Fleischmasse geben. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen. Eier hinzugeben und einen homogenen Teig daraus herstellen. Sollte noch etwas Bindung fehlen, einfach ein paar Semmelbrösel hinzugeben. Abschmecken (hierfür ein Mini-Fleischküchle ausbraten)

4. Den Nudelteig ausbreiten. Mit einem Eisportionierer die Fleischmasse imAbstand von 15 cm im oberen Drittel auf den Nudelteig setzen. Nun die die Teigränder sowie zwischen den Häufchen mit dem Eiweiss einstreichen. Die obere Teigplatte umklappen andrücken. Die Fleischmasse leicht verteilen,so das sie eine eher rechteckige Form annemen.
Die Oberseite erneut mit Eiweiss bestreichen und nun die untere Nudelplatte umschlagen. Erneut andrücken. Mit einem Holzlöffel die Zwischenräume andrücken. Mit einem scharfen Messer zerteilen.

5. Fleischbrühe zum kochen bringen, je nach Größe Maultaschen zwischen 10-20 min. ziehen lassen, in der Brühe servieren (Hardcore-Schwaben schwören auf die Zugabe der Brühe + Maultasche zur jeweiligen Portion Kartoffelsalat).

Tipp: Maultaschen lassen sich perfekt auf Vorrat vorbereiten, hiefür vor dem Kochschritt portionsweise eingefrieren.Noch gefroren in die kochende Fleischbrühe geben, anschliessend nur noch ziehen lassen für ca. 25. Minuten

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